Montagsrunde: Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt – Oldenburg hält dagegen

Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt sind weiterhin auch in Oldenburg ein ernstes, drängendes Problem, das unser aller Aufmerksamkeit und Engagement erfordert – nicht zuletzt unter den verschärften Bedingungen der Corona-Pandemie. Nach intensiver Auseinandersetzung hat der Rat der Stadt Oldenburg im September 2020 einen „Kommunalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen* und Häusliche Gewalt“ verabschiedet, der nun umgesetzt wird (hier zu finden) Mit diesem Aktionsplan soll die Istanbul-Konvention auch kommunal angegangen werden. Schutz- und Gewaltberatungsstellen sollen besser gefördert und ausgebaut werden; die Täter*innenarbeit wird weiterentwickelt.

Wir möchten mit Expertinnen aus verschiedenen Fachstellen in Oldenburg ins Gespräch kommen, die maßgeblich an der Erarbeitung des Aktionsplans beteiligt waren, einen Blick auf die aktuelle Lage in Oldenburg werfen und zukünftigen Handlungsbedarf sichten. Wie steht Oldenburg aktuell da bei der Bekämpfung von Gewalt an Frauen und häuslicher Gewalt? Wie ist die Umsetzung des Aktionsplans angelaufen und wo besteht akuter Handlungsbedarf? Hat sich die Situation für Betroffene in der Corona-Pandemie weiter verschärft und was ist hier durch die kommunale Politik zu tun?

Es diskutieren:

  • Wiebke Oncken und/oder Renate Vossler (Gleichstellungsbüro Stadt Oldenburg)
  • Anja Kröber (Autonomes Frauenhaus Oldenburg e.V.)
  • Frauke Janßen und Ingeborg Wibbe (Wildwasser Oldenburg e.V.)
  • Kerstin Weber (Konfliktschlichtung Oldenburg e.V.)
  • … gemeinsam mit Rita Schilling und Ingrid Kruse aus unserer GRÜNEN-Ratsfraktion.

Die Zugangsdaten zum Zoom-Meeting werden hier rechtzeitig vorher bekannt gegeben.
Wer die Zoom-Software bislang noch nicht benutzt hat, kann hier vorab den Client oder die App installieren.

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Datum: Montag, 12. April 2021, 19:30 bis 21:30 Uhr