Mit einem Mix aus erfahrenen Kommunalpolitiker*innen und neuen Gesichtern treten wir Oldenburger GRÜNE bei der Stadtratswahl 2026 an. Das hat unsere Aufstellungsversammlung am Sonnabend, 9. Mai, im Osternburger Café Herz beschlossen.
In der Versammlung wurde rasch deutlich, dass alle Beteiligten diesmal ganz besonders bestrebt waren, die Vielfalt1 der Oldenburger Gesellschaft auch auf der Liste für die Wahl am 13. September abzubilden. Gleich mehrere Bewerber*innen mit – nicht immer auf dem ersten Blick sichtbaren – Vielfaltsmerkmalen schafften es auf aussichtsreiche Listenplätze und wollen sich künftig im Rat unter anderem auch für die Interessen ihrer Communities engagieren. Andere Kandidat*innen wollen vor allem die Verkehrs-, Wirtschafts- und Bildungspolitik, die Energiewende, den Klimaschutz und den sozialen Wohnungsbau in Oldenburg voranbringen. Hinzu kommen mehrere Allrounder und zwei ausgewiesene Finanzexpert*innen. Gleich mehrfach wurde die Chance auf eine nachhaltige Stadtentwicklung durch die Zusammenarbeit mit dem voraussichtlich künftigen Oberbürgermeister Jascha Rohr betont.
Das Ergebnis der Versammlung: Insgesamt treten wir mit 56 Kandidat*innen bei der Stadtratswahl an!
Wahlbereich 1: Stadtmitte Nord
Ziegelhofviertel, Bürgerfelde, Nadorst, Donnerschwee
- Susanne Menge
- Hermann Neemann
- Ingrid Kruse
- Thorsten van Ellen
- Jana Rosenboom
- Lucas Palma
- Anna Sarah Krämer
- Joachim Hinrichs
Wahlbereich 2: Stadtmitte Süd
Zentrum, Osternburg, Drielake, Neuenwege
- Lena Nzume
- Nicolai Beerheide
- Beate Klingenberg
- Thies Engelbarts
- Regina Enders
- (Gabriel) Oliver Rohde
- Rita Schilling
- Nils Giesen
- Holly Melanie Dahnken
- Michael Loga
Wahlbereich 3: Nordwest
Bürgerfelde, Dietrichsfeld, Helleheide, Brokhausen, Bloherfelde, Haarentor, Wechloy
- Pia Schlieker
- Dara Bako
- Svenja Schierholz
- Julia Gockel
- Corinna Meyer
- Dieter Todeskino
- Julie Lüpkes
- Maik Niederstein
- Almut Heinemann-Schiller
- Jörn Haberzettl
Wahlbereich 4: Nordost
Alexandersfeld, Ofenerdiek, Etzhorn, Ohmstede, Nadorst
- Annabelle Jandrich
- Kurt Bernhardt
- Sophia Niehaus
- Mario Tummescheit
- Jutta Schober-Stockmann
- David Droste
- Gule Saed
- Wilfried Schumann
- Bärbel Bode
- Heiner (Heinrich-Friedrich) Bleckmann
Wahlbereich 5: Süd
Kreyenbrück, Bümmerstede, Krusenbusch, Tweelbäke
- Ruth Drügemöller
- Nujdar Saed
- Tomma Hangen
- Carlo Kuhnert
- Heide Oltmann
- Tim Ebbeke Harms
- Alexandra Reith
- Heiko Ciesla
Wahlbereich 6: Südwest
Eversten
- Sina Berends
- Benjamin Giesers
- Berit Müller
- Tim Heusinger von Waldegge
- Theresa Tinneberg
- Tim Wilhelm
- Christine Bunjes
- Detlev Klein
- Claudia Petra Küpker
- Marvin Jonas Laesecke
Gemeinsames Ziel ist es, das mit 31,2 Prozent der Stimmen hervorragende Wahlergebnis von 2021 nochmal deutlich zu verbessern.
Das Wahlprogramm, mit dem wir bei der Stadtratswahl antreten, hatten wir bereits am 20. April beschlossen.
Zu der Aufstellungsversammlung waren anfangs gut 100 der derzeit etwa 820 Mitglieder ins Café Herz gekommen. Die meisten hielten bis zum Ende der mehr als 20 Einzelabstimmungen durch. Zu der durchweg guten Stimmung während der Versammlung trugen insbesondere die gute Vorbereitung sowie die souveräne und überraschend unterhaltsame Versammlungsleitung durch unsere Vorstandsmitglieder Christoph Nickerl und Paula Bieker bei. Dabei bewiesen nicht nur sie Durchhaltevermögen, sondern auch das Team Stimmenauszählung sowie das Team Leibliches Wohl.
Erst im Verlauf des Nachmittags lichteten sich die Reihen im Versammlungssaal etwas. Am Ende des 7,5-stündigen Abstimmungsmarathons stand das einstimmige Votum der zuletzt noch 61 anwesenden Mitglieder für den Gesamtvorschlag.
Vielen Dank an alle, die zum Gelingen unserer Aufstellungsversammlung beigetragen haben!
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1 Mit dem Ende 2020 beschossenen Vielfaltsstatut setzt BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bundesweit gezielt darauf, ihre Strukturen zu öffnen und Barrieren abzubauen, um es den bisher unterrepräsentierten Gruppen zu erleichtern, an Politik und Gesellschaft teilzuhaben. Merkmale wie Geschlecht, rassistische, antisemitische und antiziganistische Zuschreibungen, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter, Sprache, sexuelle Orientierung, geschlechtliche Identität, Herkunft, Bildungsabschluss und sozialer Status sollen nicht länger Gründe für schlechtere Chancen mehr sein. Die GRÜNEN treten dafür ein, dass diskriminierte und benachteiligten Gruppen fortan mindestens ihrem gesellschaftlichen Anteil entsprechend in allen Bereichen von Politik und Gesellschaft vertreten sind.