Frauen*politische Vorhaben von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für Oldenburg und Niedersachsen anlässlich der Kommunalwahlen am 13. September 2026.
Wir richten den Blick auf eine feministische Stadtplanung – eine Stadtentwicklung, die die Bedürfnisse aller Menschen konsequent mitdenkt – sozial gerecht, ökologisch, sicher und mit kurzen Wegen.
Frauen* wählt grün, weil …
- wir Frauen* vor Gewalt und Diskriminierung schützen.
Gewalt gegen Frauen* ist keine Privatsache. Deshalb setzen wir uns für die konsequente Umsetzung des kommunalen Aktionsplans gegen Gewalt an Frauen* und häusliche Gewalt ein. Frauenhäuser, Beratungsangebote und Schutzräume müssen dauerhaft finanziert und ausgebaut werden. Besonderen Handlungsbedarf sehen wir auch bei zusätzlichen Zufluchtsstätten für heranwachsende Mädchen* sowie spezielle Angebote für obdachlose Frauen*. - wir sichere Räume schaffen, ob zu Fuß, mit dem Rad oder im Bus.
Frauen* legen im Alltag häufig komplexe Wegeketten zwischen Arbeit, Einkaufen, Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen zurück. Deshalb setzen wir auf sichere und breite Rad- und Fußwege, barrierefreie Haltestellen und einen attraktiven, kostengünstigen öffentlichen Nahverkehr. Im Mittelpunkt steht eine Stadt mit weniger Durchgangsverkehr, mehr Aufenthaltsqualität, grünen Inseln und klimaangepassten Quartieren nach dem Prinzip der Schwammstadt. So schaffen wir eine Stadt der kurzen Wege, die sicherer, ruhiger und lebenswerter für alle Menschen wird. - wir Mehrgenerationenwohnen und Alleinerziehende unterstützen.
Bezahlbarer Wohnraum ist eine wichtige Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Besonders Alleinerziehende und Frauen* mit geringem Einkommen stehen oft unter Druck. Wir wollen mehr sozialen und klimafreundlichen Wohnraum schaffen und die städtische Wohnungsgesellschaft stärken. Gleichzeitig fördern wir gemeinschaftliche Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser und „Wohnen für Hilfe“, damit Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen gut und bezahlbar wohnen können. - wir Kitas und Ganztagsangebote ausbauen.
Gute Kinderbetreuung ist ein Schlüssel für Chancengleichheit. Wir wollen die Qualität in den Kitas verbessern, kleinere Gruppen ermöglichen und Ganztagsangebote an Schulen ausbauen. Kinder und Jugendliche sollen in Oldenburg sicher, selbstständig und mit guten Bildungschancen aufwachsen können. - wir Teilhabe barrierearm, digital und mehrsprachig gestalten.
Wir stehen für eine Stadt, in der niemand aufgrund des Geschlechts, der Herkunft, einer Behinderung oder der sexuellen Identität benachteiligt wird. Gleichstellung, Teilhabe und Respekt bilden für uns das Fundament einer modernen Stadtpolitik. Unser Ziel ist es, allen Menschen die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Dies gelingt durch barrierefreie und mehrsprachige Angebote, persönliche Erreichbarkeit sowie eine leistungsfähige digitale Infrastruktur in öffentlichen Einrichtungen und darüber hinaus. - wir für Chancengleichheit und paritätische Besetzung einstehen.
Frauen* sollen auf allen Ebenen gleich vertreten sein – auch in Führungspositionen. Für mehr Parität, Transparenz, Vereinbarkeit und politische Teilhabe setzen wir uns ein. Als Grüne gehen wir mit gutem Beispiel voran und besetzen Gremien und Wahllisten paritätisch.
Grüne Politik verbindet Frauen*- und Klimapolitik.
Frauen* sind von den Folgen der Klimakrise und einer nicht nachhaltigen Stadtentwicklung oft besonders betroffen: Steigende Temperaturen treffen Frauen*, die sich zum Beispiel mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen, in der Stadt besonders stark. Wir setzen uns für wohnortnahe Grün- und Wasserflächen sowie klimaangepasste Quartiere ein – für saubere Luft, mehr Lebensqualität und eine lebenswerte Stadt für alle.
Darum setzen wir auf eine Politik, die Frauen* stärkt – konkret, alltagstauglich und für ganz Oldenburg*.
Weiterführende Informationen:
Das ganze Wahlprogramm von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Oldenburger Kommunalwahl 2026 findest du hier.
Du hast Lust bekommen, dich bei uns und mit uns zu engagieren? Tritt BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bei, engagiere dich für den Oberbürgermeisterkandidaten Jascha Rohr oder schnuppere einfach mal in unsere AG Feminismus.
* Wir verwenden das Gender*, um zu zeigen, dass es viele verschiedene Geschlechtsidentitäten gibt. Von dem Begriff Frauen* werden alle erfasst, die sich selbst so definieren.